Die Geschichte vom Bauern, dem das Pferd davon gelaufen war

Als die Nachbarn kamen, um ihm ihr Mitgefühl zu zeigen, sagte er: „Unglück? Mag sein.“
Am nächsten Tag kam das Pferd mit sechs wilden Pferden zurück.
Die Nachbarn gratulierten ihm sofort zu seinem Glück. Er antwortete: „Glück? Mag sein.“
Am folgenden Tag versuchte sein Sohn, eines der wilden Pferde zu satteln und zu reiten. Dabei fiel er herunter und brach sich ein Bein.
Als die Nachbarn kamen und sein Pech bedauerten, war die Antwort des Bauern wieder: „Mag sein.“
Einen Tag danach kamen die Einberufungsoffiziere ins Dorf und nahmen alle jungen Männer mit zum Militär, nur der Bauernsohn wurde aufgrund seines gebrochenen Beins zurückgestellt.
Zu den Nachbarn, die sich wieder versammelt hatten und sagten: Jetzt hat sich doch alles zum Guten gewendet“, meinte der Bauer: „Mag sein.“




Strahlen wie ein Kind
von Marianne Williamson
(zitiert von Nelson Mandela in seiner Nobelpreisrede)

Unsere tiefste Angst ist es nicht, ungenügend zu sein.
Unsere tiefste Angst ist es, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was wir am meisten fürchten.
Wir fragen uns, wer bin ich denn, um von mir zu glauben, dass ich
brillant, großartig, begabt und einzigartig bin?
Aber genau darum geht es, warum solltest Du es nicht sein? Du bist ein
Kind Gottes.
Dich klein zu machen nützt der Welt nicht, es zeugt nicht von
Erleuchtung, sich zurückzunehmen, nur damit sich andere Menschen um
Dich herum nicht verunsichert fühlen.

Wir alle sind aufgefordert, wie die Kinder zu strahlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, die in uns liegt, auf
die Welt zu bringen. Sie ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem.
Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir anderen
Menschen unbewusst die Erlaubnis, das Gleiche zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unser Dasein
automatisch die anderen.